Predator Kostüm

Ich habe mich im ganzen Leben noch nie verkleidet aber das soll sich ändern. Ich habe online Dateien für ein Predator Kostüm gefunden. Dieses werde ich jetzt umsetzen und dann auch tragen. Da noch einiges dazugekauft werden muss, wird sich das Kostüm um die 600-800 Euro einpendeln. Ich baue als Laie. Noch nie so etwas gebastelt.

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Angefangen habe ich mit dem Helm. Den hatte ich schon Anfang des Jahres gedruckt und liegen gelassen. Jetzt habe ich mich dazu entschieden, das Kostüm zu drucken. Man wird teilweise unsaubere Drucke sehen. Grund ist das mein Drucker jetzt über 2000 Druckstunden hat und mal etwas Wartung braucht. Da ich eh alles schleifen muss, wird er die Teile noch drucken und dann gibt es die versprochene Wartung.

Das Muster eine von beiden Klingen. Diese sollen aber nicht aus Kunstoff sein. Die lasse ich mir aus Aluminium anfertigen. Ist stabiler und sieht besser aus.

Viele der Komponenten bestehen aus mehreren Einzelteilen die zusammen gefügt werden. Hier die Verkleidung eines Handgelenkes.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um die Dreadlocks herzustellen. Ich habe mich da für die Kaufversion entschieden. Schaut viel besser aus und sie werden die Woche erwartet.

Immer wieder mit 2K Spachtel gespachtelt und geschliffen. Aber eigentlich haben alle Teile schon Spuren von Kämpfen und deshalb ist es nicht schlimm mal was zu übersehen.

Die Lackierung mache ich mit Spray von Edding. Zum einen deckt sie sehr gut und zum anderen trocknet sie relativ schnell. Robust ist sie aber auch.

Ein Bild von der Seite darf auch nicht fehlen.

Damit ich nachher gut sehen kann, habe ich die Augen mit einem schwarz lackierten Gitter verschlossen. Dahinter wird noch eine getönte Scheibe montiert.

Um den Helm lebensechter zu machen wurde er mit schwarzer Farbe angepinselt. Das habe ich folgender Maßen gemacht. Schwarzmatte Farbe von Revell mit dem Pinsel auf einen Karton gepinselt und dann mit Schaumstoff daraufgedrückt. Aber nach dem Eintauschen auf der Farbe auf dem Karton etwas gestempelt und dann das was übrig geblieben ist auf dem Helm gedrückt.

Seitlich vom Helm gibt es noch 3 rote Laser die auch leuchten sollen.

Ich habe zwar aus einem Linienlaser die benötigten Teile aber ich denke, das man in unserem Land diese nicht verwenden darf. Möchte auch keinen Ärger wenn ich jemanden ins Auge leuchte. Deswegen habe ich mich für die abgeflachten LED´s entschieden.

Bei den LED´s ist mittig der rote Punkt zu sehen was einem Laser sehr nahe kommt.

Damit die Stoßkanten auch halten ist zusätzlich zum Kleber ein Metallgitter eingeschmolzen worden. Damit habe ich genug Stabilität.

Das Hinterteil vom Kopf und die Aufnahme für die Dreadlocks. Die Naht habe ich nicht gespachtelt, da man das später eh nicht sieht. An diesem Teil wird später das Innenteil eines Schutzhelmes befestigt, damit ich den Kopf gut tragen kann. Allerdings warte ich noch auf den Puppenkopf und alles leichter anpassen zu können.

Die schwarzen Konturen habe ich.......

....mit einem Stück vom Spülschwamm auf dem Hinteil vom Kopf gedrückt.

Hinten am Kopf etwas dunkler damit es später mit den Dreadlocks besser aussieht.

Zwischenzeitlich werden immer alle gedruckten Teile zusammengesetzt. Hier etwas vom Rückenpanzer.

Der erste Schienbeinschoner. Eigentlich sollte diese in zwei Teilen angezogen werden und diese werden dann mit Druckknöpfe und einem Band zusammengehalten. Schaut aber nicht gut aus. Deswegen ist es bei mir später ein komplettes Teil, da ich mit dem Fuß und Bein so reinpasse.

Ein Teil der Schulterpanzerung. Ich drucke etwas durcheinander. Bedingt dadurch, das ich immer auf das Restfilament auf der Trommel reagiere.

Die Waffe ist das Highlight der Rüstung. Es gibt dafür auch ein Arduino-Programm. Mit Hilfe eines 3-Achsen Gyroscope, das im Helm angebracht wird, folgt die Waffe dem Helm.

Der Gentitalschutz und der eine Teil vom Unterarm ist auch fertig lackiert. Jetzt habe ich noch einen Anzug (Haut vom Predator) bestellt und ein schwarzes Fischernetz. Damit kann dann meine Frau an den eigentlichen Körper vom Predator arbeiten.

Das war es jetzt. Jetzt auf Teile warten und dann geht es weiter.

Mittlerweile sind jetzt auch die Dreadlocks angekommen. Die Stückzahl passt sogar mit den Löchern vom Druck. 28 dünne und 13 dickere sind es.

Lange habe ich überlegt, wie ich es realisieren kann, den Helm aufzusetzen. Ich nutzte einen Bauhelm und schnitt alles weg was nicht das Gestell zum tragen ist. Damit es dennoch stabil wird, habe ich eine Aluminiumleiste um den Helm gebogen, Gewinde hinein geschnitten und das Überbleibsel vom Helm daran festgeschraubt.

Damit es ein bisschen schön aussieht wurde der Rahmen in Mattschwarz lackiert.

Dann hatte ich das Problem mit der Befestigung am Hinterkopf. Anschrauben konnte ich es nicht, da nur mit 10% Infill gedruckt. Ich musste es leicht halten, da der fertige Kopf insgesamt 4 Kilogramm wiegt und nicht schwerer werden sollte. Also etwas Montagekleber hinten und an den Seiten nutze ich die Hülsen für die Dreadlocks als Fixierung.

Da die Öffnungen für die Dreadlocks etwas größer sind habe ich mir diese Hülsen gedruckt. Die Dreadlocks hineingedreht, etwas Sekundenkleber in die Öffnung und am Ende die Hülsen mit Kleber in die Löcher geklebt.

So schaut es dann aus. Leider gibt es auf jeder Seite noch Öffnungen. Entweder drucke ich was oder die Maske, die beim bestellten Anzug dabei ist, lässt sich verwenden. Dazu dann später was.

So schaut der Hinterkopf jetzt aus.

Jetzt werde ich mich um den Rückenpanzer kümmern. Erst die großen Teile abarbeiten um später nur Kleinteile zu haben. 4 Teile sind jetzt noch am drucken.

Weiterhin ist das Fischernetz gekommen. Da muss meine Frau was zaubern um dieses dann über den Anzug zu ziehen. Bestellt ist auch ein 3 Achsen-Sensor mit dem dann die Waffe mittels Servomotoren gesteuert wird.

Mittlerweile warten beide Schienbeinschoner auf die Lackierung. Den ersten konnte ich wieder entsorgen. Ein Teil hatte ich falsch montiert und wunderte mich, das es schlecht zusammen passt.

Der Rückenpanzer nervt etwas da viele Teile nicht ganz so perfekt zusammen passen. Da muss ich mehr spachteln.

Das ist schon das dritte Mal mit dem Spritzspachtel und immer wieder sehe ich dann wieder etwas zum Nachspachteln.

Aber auch er wird bald fertig. Von innen habe ich ihn mit Bauschaum ausgefüllt und alle offenen Seiten mit Glasfaserspachtel verschlossen. Die Spalten zwischen den Teilen werde ich nach der Lackierung mit dunkelgrauen Silikon verschließen.

Bestellt habe ich jetzt noch eine Lederrolle als Gürtel und ein Dessousteil als alternative zum Fischernetz. Der 3-Achsensensor ist auch gekommen. Da werde ich die Tage die Schaltung aufbauen und testen.

Nun sind auch die Klingen angekommen. Nur noch etwas bearbeiten.

Etwas habe ich schon gemacht. Die Tage werde ich mich am Bandschleifer setzen und weitermachen. Allerdings wird jede Klinge nicht scharf, sondern abgerundet. Sonst gibt es noch Ärger wenn sie doch noch als Waffe gelten.

Der Rückenpanzer hat seine Schleifarbeiten hinter sich und wurde lackiert. Von innen habe ich ihn noch ausgekleidet um etwas Komfort zu haben.

Fertig verschönert.

Jetzt wieder etwas, wofür ich berühmt bin: Filamentabfall. Ich habe mir lange den Helm angeschaut und bin nicht zufrieden gewesen. Zwar hat der Typ das auch so gebaut aber das Kopfhinterteil war mir zu groß. Seitlich ragte es aus dem Helm, hinten hatte ich einen Überstand von 6,5 cm und die Dreadlocks waren zu weit auseinander.

Also habe ich es runter skaliert, so dass ich die Breite um knapp 8cm kleiner gemacht habe. Das Kopfhinterteil verschwindet jetzt im Helm und seiltlich habe ich keine Luft mehr. Die Dreadlocks sind jetzt eng zueinander was besser aussieht.

Damit man später nicht meine Haut sieht, ziehe ich noch eine Sturmhaube über. Im Netz auch nach einer Halskrause gesucht und in England fündig geworden. Ist allerdings aus Star Wars von den Stormtroopers.

Die Hände sind auch gekommen. Am Anfang war ich etwas skeptisch aber finde die Qualität echt gut.

Der Rückenpanzer, Brustpanzer und alles um die Hüfte bekommt Ledergürtel. Allerdings hat der Typ Schrauben durch die Teile geschraubt um die Anbauteile zu verbinden. Gefällt mir gar nicht.

Deswegen habe ich mir kleine Helferlein gedruckt. So kann ich das Leder in einem Schlitz einführen und dann mittels Deckel festschrauben. Damit sind die Lederstreifen auch auf Zug fest.

Dann gibt es noch ein Fischernetz für über den Anzug. Ist aber schwierig zu verarbeiten und dem Körper anzupassen.

Deswegen alternativ dieses sexy Dessous. Wenn es stabil genug ist ziehe ich dieses Stück natürlich vor.

Einen Lederriemen für die Totenköpfe zum umhängen.

Das ist das Leder welches ich für die Hüftschürze nehme. Wie ich es genau verarbeite weiß ich noch nicht.

Ein Teil der Lederriemenbefestigung wie ich es mir vorstelle. Damit kann sich nichts lösen. Die Teile selber werden zum Schluß noch ausgekleidet.

Als nächstes folgt jetzt das zusammenführen der einzelnen Teile. Der Torsopanzer vorne mit dem Rückenpanzer ist als erstes dran. Wenn ich damit fertig bin werde ich ein Foto mit dem Panzer und dem Helm zeigen. Demnächst sollte auch der Anzug (Hautfarbe des Predators) kommen. Wenn der da ist kann ich weitere Anpassungen machen.

Um Befestigungen am Gürtel zu machen habe ich mir diese Schraubnieten besorgt. Fand ich sehr gut für das Projekt.

Die Schürze für die Hüfte habe ich auf dem Gürtel festgeklebt und zusätzlich mit den Schraubnieten gesichert.

Zwischenzeitlich habe ich mir noch einen Kraftstoffschlauch besorgt. Dieser dient nachher für die Verbindungen Rückenpanzer nach Arm links z.B.

Bei vielen Teilen muss ich mir immer überlegen, wie ich sie befestige. Vielleicht nicht optimal aber im Moment halt meine Idee. Es sollen keine Schrauben von außen sichtbar sein. Der Genitalschutz ist halt wie eine Unterhose. Der lange Gürtel wird hinten am Hüftgürtel befestigt und das kurze Ende vorne am Gürtel. So verrutscht nichts.

Einer von beiden Oberschenkelschutz. Diese werden fest mit dem Hüftgürtel montiert. Natürlich wieder mit den kleinen Helferlein wie oben schon erwähnt.

Hier kann man sehen wie ich es gelöst habe mit dem Oberschenkelschutz.

Im Moment drucken noch einige von den Helferlein. Dann kann ich weitermachen. Später wird beim anziehen alles vorne befestigt und mit einer Gürtelkappe abgedeckt.

Die folgenden vier Bilder sind von der ersten Anprobe mit dem neuen Helm und dem Rückenpanzer. Die Muskeln (fehlen an meinem Körper :) ) kommen später. Unter dem Anzug kommt ein dünner Pullover mit eingenähten Muskeln.

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Predator 60
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Die Halskrause ist nun auch angekommen.

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Die Schädel sind ja Trophäen und hängen später an Brustkorb. Folgt noch eine Kette mit Knochen.

Jetzt kommen drei Bilder von der Schlauchbefestigung. Am Rückenpanzer habe ich ein M8 Gewinde geschnitten. Eine M8 Gewindestange gekürzt und einen Stift als Aufnahme für den Schlauch gefeilt. Den Stift konnte ich in den Schlauch reindrücken und das Endstück habe ich mit Schraubensicherung in das Gewindeloch hineingeschraubt.

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Die nächsten Arbeiten sind jetzt die Schulterrüstungen. Diese werde ich auch direkt am Brust und Rückenpanzer befestigen.

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Es geht weiter mit der Halskette. Gespachtelt und geschliffen warten die Teile auf die Lackierung.

Fertig zum Trocknen. Ich habe mich für einen hellgrauen Ton entschieden für die Knochen.

Leider ist mir das Händchen, von was für ein Tierchen auch immer, nicht ganz so gut gelungen. Die Halskette selber ist wieder aus dem Lederstreifen und befestigt habe ich die Einzelteile mit einer Gummischnur.

Am Silvesterabend habe ich mich dann hingesetzt und versucht das Fischernetz zum Oberteil zu verarbeiten. Die Tage zuvor schon mal probiert und gescheitert. Jetzt habe ich im Vorfeld alle Knoten mit Sekundenkleber beträufelt und somit konnten die Knoten sich nicht lösen beim schneiden. Jetzt fehlen nur noch die Arme selber und die Beine.

Predator 76

Das ist der Zwischenstand bis  jetzt. Immer wieder werde ich den Anzug anziehen um Änderungen zu machen oder auch nur, um zu schauen ob es passt.

Weiter geht es mit der Waffe am rechten Arm. Das Gehäuse ist nicht schön zum schleifen.

Die Klingen vorbereitet für den Einbau. Da ich sie nicht ausfahre, sind sie hinten etwas abgeschnitten. Problem war die Befestigung. Zudem habe ich leichte Schrägen hineingefeilt. Spitz darf ich es ja nicht machen.

Damit ich sie gut in den rechteckigen Ausschnitten hineinbekomme, habe ich wieder kleine Helferlein gedruckt. Musste natürlich immer etwas schleifen, damit sie stramm hineinpassen. Die Löcher dienen dann zur Befestigung. Einmal durch die Klingen gebohrt, Gewinde geschnitten und dann mit Madenschrauben fixiert.

Mit den Helferlein habe ich auch die Möglichkeit, das beide Klingen parallel befestigt sind.

Und das ist jetzt das Endergebnis.

Die Anprobe war positiv. Aber ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich beide Schalen verbinde ohne Scharnier und Druckknöpfe. Also habe ich mit Magnete experimentiert.

Als erstes habe ich es mit den kleinen Magneten versucht. Haben zwar Kraft aber halten die Schalen nicht gut zusammen. Dann gab es die beiden Großen und damit genug Kraft.

Jetzt der linke Arm. Dies ist der Computer (?) und auch der Sprengsatz. Die Dateien sehen hier einige Schalter vor. Ist nicht mein Fall.

Deswegen gibt es bei mir etwas Elektronik. Außen an den Seiten gab es Leerrohre, die Längs eingeschnitten wurden und dann an der Kante fixiert wurden. Hatte ich auch versucht. Leider klappte es nur an der einen Seite. Jetzt drucke ich was passendes.

Es fehlen mit die Brustmuskeln und deswegen musste ein alter Pullover her halten. Der ist mir schon rechts eng und deswegen mein Kandidat.

Aus einer Yogamatte habe ich mir Stücke für die Brustmuskeln ausgeschnitten. Diese habe ich dann im Pullover eingenäht. Nicht perfekt aber für das erste Mal mit der Nähmaschine echt gut. Den Pullover werde ich dann unter dem Anzug tragen.

Den Anzug gab es dieses Mal in 3XL. Aber vom Oberkörper passt er. Deswegen nur die Arme und Beine gekürzt.

Für das verbinden der Lederstreifen habe ich mir eine Platte gedruckt, in der ich dann die Gegenstücke für die Schrauben eingeklebt habe. Ist leichter zu verbinden. Aber ich müsste so in den Torso passen und habe es jetzt dauerhaft verbunden.

Und wieder eine Abdeckung gedruckt damit man nicht auf die Schrauben schaut.

Jetzt stocke ich etwas wegen Lösungen die ich brauche. Der Helm sitzt immer noch zu lose. Da bin ich gut auf dem Weg eine Lösung zu haben. Dann ist die Sache mit dem Fischernetz. Es ist schwer die Arme und Beine zu machen. Jetzt gibt es statt Fischernetz ein Taubennetz. Gleiches Muster aber ohne Knoten. Da sind die Verbindungen maschinell gestrickt. So kann ich schneiden ohne das sich die Knoten lösen.

Dann drucke ich gerade die Füße. Ob ich sie aus Kunststoff lasse entscheide ich noch. Ich habe jetzt Latexmilch und Farbe bestellt. Vielleicht kann ich damit etwas Lebensechter arbeiten. Beim nächsten Mal gibt es auch Bilder von Kleinteilen zu sehen.

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Die originalen Dateien sind für die Füße echt groß. Allein die Höhe von 25cm ist nicht passend. Also habe ich sie auf 70% verkleinert.

Ich hatte mir gedacht diese Schuhe zu nehmen, da ich nur hineinschlüpfen möchte. Ob das eine gute Wahl ist wird sich später zeigen.

70% verkleinern ist gut doch leider passt es von der Länge gar nicht.

Deswegen habe ich beide Teile vorne auf je 120mm verlängert. Somit komme ich für den vorderen Teil jetzt auf 240mm statt wie vorher 150mm.

Jetzt komme ich mit der Länge klar. Der Spalt zwischen den Teilen muss bleiben um den Fuß beim laufen zu biegen.

Der untere Teil ist nach Innen gebogen. Dort habe ich dann den Kunststoff weggeschnitten damit ich nur auf der Sohle laufe. Problem ist jetzt noch, den Schuh mit dem Kunststoff zu verbinden. Da habe ich noch keine Lösung. Ich habe zwar noch halbhohe Schuhe aber da ist die Sohle wieder breiter.

Zwischenzeitlich habe ich die Waffe fertig gemacht. Auf das folgen mit dem Helm verzichte ich jetzt für Karneval. Das mache ich später in Ruhe zu Halloween.

Damit ich die Waffe an dem Rückenpanzer montieren kann, habe ich mir einen Sockel gedruckt. Dieser wird dann angeschraubt und ist später dann wieder demontierbar.

In der Hülse habe ich beidseitig ein Gewinde geschnitten um die Waffe anzuschrauben.

Fertig ist sie. Für das passgenaue Anschrauben drucke ich gerade noch eine Bohrschablone.

Die Latexmilch ist auch gekommen. Da ich noch nie damit gearbeitet habe muss ich jetzt testen und entscheide dann, ob ich sie verwende oder nicht.

Zum testen nehme ich den alten vorderen Fußteil. Wann deckt die Latexmilch, welchen Pinsel nehme ich, wieviele Schichten brauche ich und wie sieht das Endergebnis aus? Das muss ich erstmal lernen.

Das Taubennetz hat leider eine Lieferzeit von 14 Tagen. Erwarte ich aber diese Woche. Dann werde ich sehen, ob es besser zu verarbeiten ist und wenn ja, werde ich es dann am Anzug annähen.

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Das Taubennetz ist endlich gekommen. Ich habe am Kostüm jetzt nur noch einen Fuß zu lackieren und bin dann soweit fertig. Dann kümmere ich mich um das Netz.

Ich habe mich für diese Schuhe entschieden. Dieser passt sich besser den Predatorfüßen an.

Mit der Latexmilch konnte ich mich noch nicht gut anfreunden. Deswegen die lackierte Version vom linken Fuß. Zu Halloween werde ich aber versuchen mit Latexfüße zu wandern.

Mein Problem mit den Augen. Durch das Gitter erkennt man immer noch meine Augen. Ich habe mir ja spiegelnde Tönungfolie gakauft. Leider dauerte es ein paar Tage, da ich erst keine Lösung zur Befestigung hatte. Doch dann erinnerte ich mich an die gebogene Scheibe vom Cosmoliner.

Also habe ich mir die Teilstücke der Sichtfelder nochmal ausgedruckt.

Wieder Plexiglas im Ofen erwärmt und dann auf den Druck gedrückt um die passende Form zu bekommen. Diese kann ich dann mittels Heißkleber hinter dem Gitte fixieren.

So schaut es dann aus. Die Folie konnte ich gut auf das Plexiglas befestigen.

Beim Oberkörperpanzer hatte ich ja alle Gurte miteinander verbunden. Leider passe ich so mit meinem Astralkörper nicht durch. Deswegen habe ich jetzt einen Haken eingesetzt um wenigstens einen Gurt zu lösen. Ist die endgültige Version, wird aber noch etwas verfeinert wenn der Test durch ist. In der ersten Februarwoche möchte ich das Kostüm komplett anziehen um noch Fehler zu korrigieren.

Als Gegenstück vom Haken habe ich einfach die Platte (Gurte) abgeändert um einen Ring zu montieren.

So richtig gepasst haben die Scheiben für die Augen nicht. Ich habe sie nochmal angefertigt und diesmal direkt am Helm geformt. Jetzt kann man nicht mehr hindurch schauen.

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Dann gab es die erste Anprobe. Zum einen ist es sehr mühsam es anzuziehen aber da muss man durch. Jetzt müssen einige Sachen korrigiert werden. Die Blende für den linken Arm passt nicht ganz. Diese wird gerade neu gedruckt. Zusammen mit dem Pullover und dem Anzug fehlt etwas an Höhe. Deswegen wird die untere Schale um 10% (Höhe) größer gedruckt.

Dann fehlt etwas Futter für die Oberschenkel. Da wird was in der Leggings eingenäht. Die Blende für den Bizeps muss auch etwas größer werden.

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Das Taubennetz gefällt mir echt gut. Nur die Arme müssen weitergemacht werden und dann noch etwas für die Oberschenkel.

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Aber so gefällt es mir schon mal. Die Füße sind noch in Arbeit und bis Ende nächster Woche sollten auch die Änderungen durch sein.

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Die komplett gedruckte Version von den Füßen ist recht klobig. Man kann zwar darin laufen, jedoch anstrengend. Deswegen habe ich mich wieder für die flachen Schuhe entschieden. Zuerst alles mit Klebeband abgeklebt und aus den Dreadlocks der Billigmaske die Zehen geschnitten. Danach habe ich mehrere Schichten Latexmilch aufgetragen.

Mein neues Hobby :) . Kleiner Scherz. Ich versuche selbst mit der Nähmaschine für zukünftige Projekte zu üben.

Da ich noch dickere Oberschenkel brauche musste die Yogamatte wieder herhalten.

Das ist die Auflage für die Vorderseite vom Oberschenkel.

Die habe ich dann auf den Oberschenkelmuskel aufgenäht und dann die Yogamatte für den Oberschenkel mit den Stoff verklebt. Es wird eine Hülse in der ich reinsteigen kann ehe ich die Leggings anziehe. Wenn beide Teile fertig sind, kann ich mit dem Netz weitermachen.

Nach etwa 15 Schichten der Latexmilch habe ich alles von den Schuhe angezogen und das Malerkrepp entfernt. Dann wieder über den Schuh gezogen und an der Sohle mit Sekundenkleber befestigt. Jetzt folgen weitere Schichten.

Für die restlichen Schichten habe ich mir jetzt dunkelbraune Latexmilch gekauft. Schaut zwar Rosa aus, dunkelt aber nach.

Kurz vor dem Schluß. Ich habe noch ein paar Flecken auf dem Fuß gemacht und diesen später (hier nicht zu sehen) Braun lackiert.

Damit ich noch etwas vom Fuß verstecken kann habe ich noch ein bisschen Leder zurecht geschnitten.

Der erste Test. Angenehm zu tragen und es hält. Ob ich das Leder benutze weiß ich noch nicht.

Bei den Netzen habe ich die Kabelbinder entfernt und alles mit Teilen vom Netz verknotet.

Das war jetzt der Baubericht vom Predator Kostüm. Am Sonntag werde ich es tragen und dann kommen noch die Bilder. Zu Halloween werde ich es auch tragen und eventl. dort ein komplettes Hautkostüm aus Latex anfertigen.

So, der Karneval ist vorbei. Am Sonntag war ich in unserer Stadt unterwegs. Es war sehr gut. Viele Autofahrer haben mich angehupt auf dem 20 minütigen Weg zum Umzug. Da ich dort auch rumgelaufen bin wurden etliche Fotos (leider nicht dokumentiert) mit mir gewünscht. Selbst von der Polizei gab es ein Daumen hoch.

Am Sonntag sind wir dann auf nach Gelsenkirchen. Dort stand ich auf einer Stelle aber auch dort sind es 4 Personen gewesen, die mit mir ein Foto wollten. Auch hier etliche Daumen hoch bekommen. Das beste war auch ein Bild von mir in der WAZ - Zeitung.

Ich habe mir jetzt überlegt, für das nächste Jahr einen besseren Anzug zu basteln.

Predator 147

Nahaufnahme mit meiner Tochter

Predator 148

Mit meiner Frau und Tochter.

Predator 150

Mal alleine.

Predator 151

Auch wenn es eine öffentliche Veranstaltung war habe ich Gesichter unkenntlich gemacht.

Predator 152

Selbst Kinder hatten keine Angst vor mir.

Predator

Bin etwas Stolz darauf.

Hier auch ein Dankeschön an euch, das ihr mich beim Bau begleitet habt. Dieser Druck hat sehr viel Spaß gemacht und es wird ein weiteres Kostüm geben.

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